Türspionöffner

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Türspionöffner
Sonstige Öffnungswerkzeuge
Hersteller Eigenbau
Typ -
Erfolgsquote Wenn eine Holztür vorhanden ist und das nötige Werkzeug/Zubehör zur Verfügung steht, recht erfolgreich.

Der Türspionöffner. Eine gute (bedingt) zerstörungsfreie Öffnungs-Alternative für zugefallene Holz-Türen, bei denen andere Werkzeuge und Hilfsmittel nicht funktionieren (z.B. passgenaue Tür, bei der keine Öffnungs-Nadeln und -Karten passen und wo auch keine Türklinkenangel unter der Tür herpasst). Ein Loch mit der Mindestgröße von 12mm (Türspiongröße) ist hier notwendig. Ist ein Spion vorhanden kann dieser ausgebaut werden (es gibt dafür auch Spezialwerkzeug); ist kein Spion vorhanden, so kann man ein 12mm Loch an geeigneter Stelle gebohrt werden. Hier lässt sich ja dann nachher einfach ein Spion einbauen.

Verwendung:

Als Erstes muss die Länge an der Tür eingestellt werden und der Öffner in dieser Position fixiert werden. Auf dem dicken langen Rohr befinden sich hier dafür drei Gewindestifte ("Madenschrauben"). ...

Tso1.JPG

... Als Nächtes wird der Öffner durch das 12mm Loch eingeführt. Der "Klinkendrücker" (das schwarze sind Hülsen, die als Laufrollen wirken) fällt in die Senkrechte und rastet ein (nächstes Bild). ...

Tso2.JPG

... Nun wird das Werkzeug weiter jedoch etwas schräg (Drücker fast waagerecht hinter der Tür) eingeführt, bis der Knickpunkt sich weit genug im Wohnungsinneren befindet. Nun dreht man den Öffner langsam in die Senkrechte, sodass der lange Arm sich langsam herunterknickt. Jetzt wird auch klar, warum der Drücker einrasten muss. Der Arm steht nämlich jetzt fast Senkrecht auf der Klinke und der Drücker würde sonst wieder herunterklappen. ...

Tso3.JPG

... Der Öffner befindet sich jetzt, wie auf diesem Bild, wieder in der Grundstellung (natürlich "in der Tür"). Mit dem Abgeknickten Griffstück lässt sich jetzt der auf der Klinke befindliche Klinkendrücker über die Klinke drücken/rollen. Hierbei wird die Klinke betätigt.

Tso1.JPG

Der kleine graue "Stummel" am Ende des Drückers ist flexibel und dient dazu, dass der Drücker an der Beschlagkante vorbeifahren kann.



Author: OpHiDiAn